Auftrags-ID: 4613
Budget: € 50 bis € 5000
Veröffentlicht: 08-09-2025
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Ort: Linz, Österreich
Zuletzt geändert: 08-09-2025
Status: Geschlossen
Auf Basis von temporärer Anstellung
Für unseren Auftraggeber suchen wir einen Senior Projektleiter
1. FUNKTIONSUMGEBUNG
Die Arbeiten werden bei Rijkswaterstaat, einem Teil des Ministeriums für Infrastruktur und Umwelt, mit Sitz im Data-ICT-Dienst (DID) in Delft, Direktion ICT (DICT) durchgeführt. Die DICT ist Teil der dienstleistenden Funktion im IT-Bereich von RWS. Diese dienstleistende Funktion ist verantwortlich für die Bereitstellung von IT-Diensten auf projektbezogene, betriebswirtschaftlich und technisch verantwortliche Weise. Darüber hinaus ist die Aufgabe der DICT, die Koordination für die integrale IT-Dienstleistung an Rijkswaterstaat durchzuführen. Sie hat damit eine Steuerungsfunktion über die anderen Teile der IT-dienstleistenden Funktion, die an anderen Standorten im Land angesiedelt sind.
Innerhalb der DICT ist das Projektmanagement in der Abteilung ICT Projektmanagement (IPM) untergebracht. Die hier angeforderte Funktion des Projektleiters ist in der Abteilung IPM im Cluster „DVS“ angesiedelt.
2. TÄTIGKEITEN
Der Projektleiter leitet ein Projekt in operativer Hinsicht, von der Initiierung eines Projekts bis zur Implementierung des entwickelten Endprodukts. Leitet – falls zutreffend – Teilprojektleiter. Der Projektleiter ist letztverantwortlich für das gesamte Projekt. Der Projektleiter ist der Ansprechpartner während der Projektdurchführung, sowohl aus der Projektorganisation als auch vom Auftraggeber (DICT).
Die folgenden Aufgaben fallen jedenfalls in den Verantwortungsbereich des Projektleiters:
– Bestimmung der Projektstrategie, einschließlich Umfang, Randbedingungen, Planung, benötigtes Budget, benötigte Manpower, in Zusammenarbeit mit den Stakeholdern des Projekts;
– Festlegung des Projektansatzes, gemäß Prince2, einschließlich Erstellung der zugehörigen Dokumente (unter anderem PID, Risiko-Log, etc.);
– Einrichtung der Projektorganisation, ebenfalls gemäß Prince2;
– Umsetzung der Beziehung zum Auftraggeber/Steuerungsausschuss;
– Aufstellung von Normen, Kriterien und Randbedingungen hinsichtlich der Entscheidungsfindung und Bewertung von Situationen;
– Anweisung und Zuweisung von Aufgaben an Projektmitarbeiter und Subunternehmer, darunter Ingenieurbüros, Installationsunternehmen, etc.;
– Bekanntgabe von Wünschen und Anforderungen an die Linienorganisation, die für die erfolgreiche Durchführung des Projekts notwendig sind, wie benötigte Ressourcen und Entscheidungsfindungen;
– Ausschreibung von für das Projekt notwendigen Arbeiten und/oder Produkten;
– Verwaltung der finanziellen Administration, unter anderem Erstellung von Budgets und finanziellen Plänen sowie Überwachung der Ausgaben;
– Berichterstattung über den Verlauf des Projekts, insbesondere hinsichtlich Zeit, Geld und Qualität, einschließlich Risiken und deren Management;
– Verhindern, dass das Management von Eskalationen überrascht wird. Und bei Eskalationen klar Ursache, Folge und Lösungsrichtung angeben;
– Falls zutreffend: Übergabe des Projektergebnisses an die Verwaltung;
– Priorisierung von Arbeiten innerhalb der für das Projekt geltenden Grenzen;
– Prüfung auf Basis von Risikoprofilen der durchgeführten Projektarbeiten;
– Mitdenken in Optimierungsmöglichkeiten der IPM-Organisation oder darüber hinaus und diese besprechen und im Vorschlag dem Vorgesetzten vorlegen;
– Auf Anfrage Unterstützung im Vertragsmanagement von DID-Verträgen mit Lieferanten;
– Den regionalen Auftraggebern auf Anfrage und unaufgefordert zu ICT-bezogenen Angelegenheiten in ihrem Projekt beraten und bei Risikoanalysen helfen;
– Sorge für die Entlastung am Ende des Projekts.
3. SPIELRAUM
Der Projektleiter ist der direkten Auftraggeberin der DICT gegenüber verantwortlich, für die der Projektleiter das betreffende Projekt durchführt und die den Projektleiter anleitet. DID
Da DID/DICT für viele Projekte selbst auch wieder ein Subunternehmer eines anderen Teils von Rijkswaterstaat ist, liegt es nahe, dass der Projektleiter aus seiner Projektorganisation auch Verantwortung ablegt und an den Auftraggeber des Projekts aus diesem anderen Rijkswaterstaat-Teil berichtet.
Darüber hinaus sorgen die sich ständig ändernden Rahmenbedingungen und Normen für ein sich ständig änderndes Spielfeld, mit wechselnden Freiheiten. Der Projektleiter wird ständig Abstimmung mit den verschiedenen Beratern der verschiedenen Teile suchen müssen, um innerhalb der Grenzen des Spielfelds zu bleiben.
4. WISSEN & FÄHIGKEITEN
Es wird spezifisches Wissen und Erfahrung in Bezug auf den Aufbau und die Einrichtung von Projektorganisationen und die Leitung von Projekten gefordert. Darüber hinaus ist es wichtig, Kenntnisse über die primären Prozesse von RWS und die unterstützende Informationsversorgung für diese Prozesse zu haben.
Fachliche Kompetenzen:
– Umfassende Erfahrung mit dem politischen Kräftefeld innerhalb des Ministeriums für Infrastruktur und Umwelt und Rijkswaterstaat im Besonderen;
– Erfahrung mit Methoden und Techniken des Projektmanagements, IPM hat eine Präferenz für die Prince2-Methodik;
– Erfahrung im Qualitätsmanagement und insbesondere im Risikomanagement großer Projekte;
– Erfahrung mit der Übergabe von Projektergebnissen an (die Abteilung) Verwaltung;
– Erfahrung mit der Realisierung technischer und organisatorischer Änderungen innerhalb einer großen Organisation, die sich mit einer Umwandlung von dezentraler Steuerung zu zentraler Steuerung beschäftigt und wo Aktivitäten, die nicht zu den Kernaufgaben gehören, möglichst ausgelagert werden;