Zielgruppe
Es gibt heutzutage so viele soziale Medien, welches ist nun für deine Zielgruppe geeignet? Das Wichtigste ist daher zunächst zu überlegen, wer deine Zielgruppe genau ist und wo sie sich aufhält (darauf kommen wir später im Artikel zurück). Die Zielgruppe eines Klempners sind alle Bewohner in seiner Region. Diese wird er beispielsweise auf Facebook in regionalen Gruppen finden können. Für einen Karriere-Coach wäre LinkedIn wichtiger.Du kannst auch verschiedene Zielgruppen über unterschiedliche soziale Medien erreichen. Über Twitter und LinkedIn dein berufliches Netzwerk und über Facebook die Verbraucher.
Plan
Wenn du dir überlegt hast, wer deine Zielgruppe genau ist, ist es an der Zeit zu überlegen, was du genau in den sozialen Medien teilen möchtest.Um mehr Follower/Likes auf den verschiedenen sozialen Medien zu gewinnen, ist es wichtig, dass die Menschen deine Beiträge teilen, „liken“ und/oder darauf reagieren. Sorge dafür, dass es Informationen sind, die deine Follower lesen und vor allem auch teilen möchten. Eine Mitteilung, dass dein Geschäft geschlossen ist, ist für sie von Bedeutung, aber ein Rezept für eine weiße Schokoladen-Himbeertorte werden sie sicher mit Freunden teilen.
Möchtest du mehr darüber erfahren, was funktioniert und was nicht? Schau dir die Statistiken der letzten Monate genau an oder vertiefe dich in die Psychologie des Teilens.
Kleiner Tipp: Beiträge mit Fotos oder Videos fallen mehr auf und werden häufiger geteilt als Beiträge mit nur Text.
Achte darauf, dass du nicht nur Werbung für dich selbst machst, sondern auch echten Mehrwert bietest. Beantworte Fragen, die deine Zielgruppe hat, gib Tipps und Ratschläge. Das ist ein Grund, warum sie deiner Seite weiterhin folgen, deine Beiträge teilen und an dich denken, wenn sie das nächste Mal jemanden wie dich benötigen. Hilf also deiner Zielgruppe, erstelle ein Anleitungsvideo, wie etwas funktioniert, schreibe einen 10-Punkte-Plan usw. Und verlinke dabei vor allem auf deine eigene Website!
Im Gegensatz zu anderen Medien geht es bei sozialen Medien nicht um das Senden, sondern um den Dialog. Die Leute können auf deine Beiträge reagieren, dir Tipps geben oder sogar Beschwerden über soziale Medien einreichen. Berücksichtige das: Höre zu, was über dich gesagt wird, und reagiere schnell und freundlich auf Rückmeldungen.
Tipp: Fülle auf jeder Plattform dein Profil gut aus. Was machst du, wo bist du zu finden (Website/Adresse) und warum sollten sie dich anstelle der Konkurrenz wählen? Das vergessen viele Unternehmen, aber wenn jemand über Umwege auf dein Profil gelangt, ist es wichtig, dass er/sie innerhalb von 30 Sekunden versteht, was du machst und nicht zu einem Konkurrenten weiterklickt.
Welches Plattform?
Im Folgenden werden die bekanntesten sozialen Medien mit der jeweiligen Zielgruppe erläutert. Überlege, wo du deine Zielgruppe finden könntest und ob du selbst etwas mit dieser Plattform anfangen kannst, und probiere es dann aus.9,4 Millionen Facebook-Nutzer in den Niederlanden, 6,6 Millionen täglich
Zielgruppe: fast alle Niederländer über zwanzig.
Warum? Es ist noch immer die größte Plattform in den Niederlanden, große Chance, dass deine Zielgruppe hier ist.
Tipps:
– Du kannst in den Statistiken sehen, wann deine Follower online sind, also poste zu den besten Zeiten!
– Neuere Beiträge, die zu sehr wie echte Werbung aussehen, werden von Facebook nicht angezeigt.
– Du kannst deine Seite oder einen Beitrag ab einem kleinen Betrag auch gezielt an eine bestimmte Zielgruppe bewerben. So kannst du leicht deine Reichweite erhöhen.
– Vergiss die Gruppen nicht, schau, ob es eine Gruppe gibt, in der sich deine Zielgruppe aufhalten könnte.
3,8 Millionen niederländische Nutzer, 0,4 Millionen täglich
Zielgruppe: Fachleute
Warum? Wichtig für dein berufliches Netzwerk, aber auch wenn du eine spezifische Zielgruppe in Bezug auf Berufe hast.
Tipp:
– Vergiss auch hier die Gruppen nicht, aktives Reagieren ist der Weg, um dein Netzwerk zu erweitern.
2,8 Millionen niederländische Nutzer, 1 Million täglich
Zielgruppe: vor allem 40+ und jetzt vor allem wachsend in der 65+ Kategorie.
Warum? Kurze Verbindung zu deinem Kunden/Zielgruppe und sehr einfach, um mit dir in Kontakt zu treten.
Tipp:
– Du kannst leicht sehen, wann deine Follower online sind über FollowerWonk.
1,8 Millionen niederländische Nutzer, 722.000 täglich
Warum? Wenn dein Dienst/Produkt in Fotos oder Videos festgehalten werden kann, dann mach es! Sehr im Kommen. Besonders gut in der Mode- und Beauty-Branche.
Zielgruppe: vor allem Jugendliche bis 35 Jahre. 47% der niederländischen Schüler & Studenten nutzen Instagram.
Google Plus
Monatlich 2,3 Millionen niederländische Nutzer
Zielgruppe: Vor allem die ältere Zielgruppe ab 45 Jahren.
Warum? Google berücksichtigt, wie aktiv du auf z.B. Google Plus bist, um zu bestimmen, wie hoch du in den Suchergebnissen erscheinst.
YouTube
7,1 Millionen niederländische Nutzer
Warum: Natürlich nur von Bedeutung, wenn dein Dienst in Videos ausgedrückt werden kann, wie z.B. ein Singer-Songwriter, ein Videoproduktionsunternehmen usw.
Sonstige
Neben diesen großen Plattformen entstehen immer mehr kleinere, auf denen vor allem die Jugendlichen zu finden sind. Beispiele:
– Snapchat (0,8 Millionen niederländische Nutzer) – poste ein Foto/Video und nach dem Ansehen ist es wieder weg.
– Vine – beliebt für kurze Videos.
– Pinterest (1,6 Millionen niederländische Nutzer) – ein digitales Pinnwand, besonders beliebt bei Frauen.
– Ello – eine Alternative zu Facebook mit mehr Privatsphäre. Zieht vor allem kreative Menschen, Grafikdesigner usw. an.
– Es gibt viele Bewertungswebsites wie IENS, Trip Advisor, Yelp. Behalte auch diese im Auge, wenn du Einzelhändler, Dienstleister oder Gastronom bist. Und gehe sofort auf negatives Feedback ein!