Senior Projektleiter DVS-2 Gesucht
Auftrags-ID: 64987
Budget: € 50 bis € 5000
Veröffentlicht: 24-03-2011
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Ort: Salzburg, Österreich
Zuletzt geändert: 06-04-2011
Status: Geschlossen
Auf Basis temporärer Beauftragung
Für unseren Auftraggeber suchen wir einen Senior Projektleiter DVS-2 (Referenznummer 20112577)
1. FUNKTIONSUMFELD
Die Tätigkeiten werden bei Rijkswaterstaat, einem Teil des Ministeriums für Infrastruktur und Umwelt, mit dem Standort Data-ICT-Dienst (DID) in Delft, Direktion ICT (DICT), ausgeführt. Die DICT ist Teil der IT-Dienstleistungsfunktion von RWS. Diese Dienstleistungsfunktion ist mit der Erbringung von IT-Dienstleistungen auf projektbezogene, betriebswirtschaftlich und technisch verantwortungsvolle Weise betraut. Darüber hinaus ist die DICT mit der Koordination der integralen IT-Dienstleistungen für Rijkswaterstaat beauftragt. Sie hat somit eine Steuerungsfunktion über die übrigen Teile der IT-Dienstleistungsfunktion, die an anderen Standorten im Land angesiedelt sind.
Innerhalb der DICT ist das Projektmanagement in der Abteilung ICT Projektmanagement (IPM) angesiedelt. Die hier ausgeschriebene Funktion des Projektleiters ist in der Abteilung IPM im Cluster “DVS” untergebracht.
2. TÄTIGKEITEN
Der Projektleiter steuert ein Projekt in operativer Hinsicht, von der Initiierung eines Projekts bis zur Implementierung des entwickelten Endprodukts. Er steuert – falls zutreffend – Teilprojektleiter. Der Projektleiter ist letztverantwortlich für das Gesamtprojekt. Der Projektleiter ist der Ansprechpartner während der Projektdurchführung, sowohl seitens der Projektorganisation als auch seitens des Auftraggebers (DICT).
Die folgenden Aufgaben fallen in jedem Fall in den Verantwortungsbereich des Projektleiters:
– Festlegung der Projektstrategie, einschließlich Umfang, Rahmenbedingungen, Planung, benötigtes Budget, benötigte Personalressourcen, in Zusammenarbeit mit den Stakeholdern des Projekts;
– Festlegung des Projektansatzes gemäß Prince2, inkl. Erstellung der zugehörigen Dokumente (u.a. PID, Risikoprotokoll, etc.);
– Einrichtung der Projektorganisation, ebenfalls gemäß Prince2;
– Gestaltung der Beziehung zum Auftraggeber/Lenkungsausschuss;
– Erstellung von Normen, Kriterien und Rahmenbedingungen für die Entscheidungsfindung und Beurteilung von Situationen;
– Steuerung und Zuweisung von Aufgaben an Projektmitarbeiter und Subunternehmer, einschließlich Ingenieurbüros, Installationsfirmen, etc.;
– Bekanntgabe von Wünschen und Anforderungen an die Linienorganisation, die für die erfolgreiche Durchführung des Projekts notwendig sind, wie z. B. benötigte Ressourcen und Entscheidungsfindung;
– Ausschreibung von für das Projekt notwendigen Arbeiten und/oder Produkten;
– Verwaltung der Finanzadministration, u.a. Erstellung von Budgets und Finanzplänen sowie Verfolgung der Ausgaben;
– Berichterstattung über den Projektverlauf, insbesondere hinsichtlich Zeit, Geld und Qualität, einschließlich Risiken und deren Management;
– Vermeidung, dass das Management von Eskalationen überrascht wird. Und bei Eskalationen Ursache, Folge und Lösungsrichtung klar angeben;
– Falls zutreffend: Übergabe des Projektergebnisses an den Betrieb/die Verwaltung;
– Priorisierung von Tätigkeiten innerhalb der für das Projekt geltenden Grenzen;
– Prüfung auf Basis von Risikoprofilen der ausgeführten Projektarbeiten;
– Mitdenken bei Optimierungsmöglichkeiten der IPM-Organisation oder darüber hinaus, diese besprechen und dem Vorgesetzten als Vorschlag unterbreiten;
– Auf Anfrage Unterstützung im Vertragsmanagement von DID-Verträgen mit Lieferanten;
– Regionale Auftraggeber auf Anfrage und unaufgefordert in ICT-bezogenen Angelegenheiten ihrer Projekte beraten und bei Risikoanalysen unterstützen;
– Sicherstellung der Entlastung am Ende des Projekts.
3. HANDLUNGSSPIELRAUM
Der Projektleiter ist dem direkten Auftraggeber der DICT rechenschaftspflichtig, für den der Projektleiter das betreffende Projekt durchführt und der den Projektleiter steuert.DID
Da DID/DICT für viele Projekte selbst wiederum ein Subunternehmer eines anderen Teils von Rijkswaterstaat ist, liegt es nahe, dass der Projektleiter von seiner Projektorganisation aus auch Rechenschaft ablegt und an den Auftraggeber des Projekts von diesem anderen Rijkswaterstaatsteil berichtet.
Darüber hinaus sorgen die sich ständig ändernden Rahmenbedingungen und Normen für ein sich ständig wandelndes Spielfeld mit wechselnden Freiheiten. Der Projektleiter muss sich stets mit den verschiedenen Beratern der unterschiedlichen Abteilungen abstimmen, um innerhalb der Grenzen des Spielfelds zu bleiben.
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4. KENNTNISSE & FÄHIGKEITEN
Es werden spezifische Kenntnisse und Erfahrungen im Aufbau und der Gestaltung von Projektorganisationen sowie in der Leitung von Projekten gefordert. Darüber hinaus sind Kenntnisse der primären Prozesse von RWS und der unterstützenden Informationsversorgung für diese Prozesse von Bedeutung.
Fachliche Kompetenzen:
– Umfassende Erfahrung mit dem politischen Kräftefeld innerhalb des Ministeriums für Infrastruktur und Umwelt und insbesondere bei Rijkswaterstaat;
– Erfahrung mit Methoden und Techniken des Projektmanagements, IPM bevorzugt die Prince2-Methodik;
– Erfahrung im Qualitätsmanagement und insbesondere im Risikomanagement großer Projekte;
– Erfahrung mit der Übergabe von Projektergebnissen an (die Abteilung) Betrieb/Verwaltung;