Ihr Vater wurde im neunzehnten Jahrhundert geboren und sie ist die Jüngste in einer Familie mit insgesamt 23 Kindern. Das Lebensgeschichte von Marianne van Bettens bietet einen faszinierenden Einblick in eine Familie über die letzten zwei Jahrhunderte. Nach mehreren gescheiterten Schreibversuchen beschließt sie im November 2016, dass das Buch über ihre Familie jetzt wirklich geschrieben werden muss. Auf Freelancer.at trifft sie Henk Hanssen, den perfekten freiberuflichen Schriftsteller für dieses Projekt.
Henk kann bereits auf eine beachtliche Karriere zurückblicken. Sein Name steht auf insgesamt zehn Büchern, in denen das Vatersein oft eine große Rolle spielt. Dies ist für Marianne von Bedeutung. Die Beziehung zu ihrem Vater, den sie eigentlich nicht gekannt hat, spielt eine wichtige Rolle, und auch in anderen Bereichen sieht sie bedeutende Qualitäten in Henk. Mit seinen 55 Jahren bringt er die nötige Lebenserfahrung mit und hat zudem ein Interesse an Geschichte.
Nach dem Kennenlerngespräch bei Marianne zu Hause besiegeln sie das zukünftige Buch mit einem Glas Wein, und Henk erhält die Kisten mit Archivmaterial. Sie vereinbaren klare Fristen, sowohl für Marianne als auch für Henk. Sie sorgt dafür, dass sie rechtzeitig alle benötigten Materialien übergibt, und er schreibt, nach Genehmigung des Ansatzes und der Struktur durch Marianne, das Manuskript in drei Teilen mit drei entsprechenden Fristen.
Sie einigen sich auch auf einen festen Preis. Laut Henk ist es praktisch unmöglich, solche unübersichtlichen, umfangreichen Aufträge auf Stundenbasis zu bearbeiten. Auch die Fristen sind entscheidend, sonst wird das Projekt schnell unüberschaubar. Sie treffen sich noch einmal in Mariannes Ferienhaus in Drenthe, wonach Henk fünf Monate lang unglaublich hart an dem Buch arbeitet. An manchen Tagen spricht er mit niemandem außer der Kassiererin im Supermarkt. Gleichzeitig ist es für Marianne ein Abwarten. Sie kann keine neuen Informationen mehr liefern und ist erst wieder an der Reihe, wenn Henk fertig ist. Obwohl eine Lebensgeschichte nie wirklich abgeschlossen ist, muss man da strikt sein, sagt Henk. Andernfalls wird es nie ein Buch geben.
Ende April ist es dann so weit. Marianne erhält an ihrem Urlaubsort Lesbos die erlösende E-Mail von Henk. Die erste Version des Manuskripts ist fertig. Marianne kann lesen, und bis auf kleine Punkte ist sie begeistert von Henks Schreibkunst. Das Buch hat einen guten Spannungsbogen und ist auch für den neutralen Leser, der Marianne oder ihre Familie nicht kennt, durchaus interessant.
Das Schicksal von Mariannes und Henks Buch liegt nun in den Händen von zwei Verlagen. Mit etwas Glück wird das Buch später in diesem Jahr erhältlich sein, daher werden wir in den kommenden Monaten dieses Erfolgsteam genau verfolgen.
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