Nicht nur die Regierung und große Unternehmen müssen sich um die Online-Sicherheit kümmern, auch Freelancer sind nicht vor Risiken gefeit. Das weißt du sicherlich, aber denkst du daran, wenn du wieder eine Rechnung in Dropbox speicherst oder wenn du mit einem Kunden an einem Google-Dokument arbeitest? Wir haben die Risiken und Maßnahmen für dich zusammengefasst.

Installiere gute Antivirensoftware

Es wird dir immer einfacher gemacht, deinen Computer gut vor Viren zu schützen. Microsoft liefert mit Windows 10 standardmäßig das Antivirenprogramm Windows Defender. Du musst nur überprüfen, ob es aktiviert ist, aber das solltest du auch wirklich tun.

Ein Mac ist weniger anfällig für Viren, Malware und andere schädliche Software, aber wenn du Anwendungen installierst, die nicht aus dem App Store heruntergeladen wurden, gehst du trotzdem ein Risiko ein. Im selben App Store findest du viele Antivirenprogramme. Achte darauf, die Bewertungen sorgfältig zu lesen, bevor du eine Wahl triffst, denn nicht alle Software hat sich als zuverlässig erwiesen.

Halte dein Betriebssystem, deinen Webbrowser und deine Software aktuell

Muss dein Computer ausgerechnet vierzig Minuten Software-Updates durchführen, wenn du eine wichtige Frist hast? Tja, so scheint die Welt oft zu funktionieren, aber lass das nicht der Grund sein, Updates zu lange hinauszuzögern. Veraltete Software, Webbrowser und Betriebssysteme sind äußerst anfällig für Hacks. Und das ist nicht verwunderlich. Wenn das alte System noch optimal funktioniert hätte, gäbe es keinen Grund für ein Update.

Sei vorsichtig mit fremden Pop-ups, E-Mails oder USB-Sticks

Pop-ups und unerwünschte Werbung im Internet sind ziemlich lästig. Neben der normalen Werbung im Internet gibt es jedoch auch unerwünschte Software und Adware, die sich in deinem Browser einnistet und lästige Werbebanner und Pop-ups verursacht. Es gibt auch Adware, die beispielsweise Wörter auf einer normalen Webseite grün oder blau unterstreicht, mit allerlei Links zu störender Werbung.

Außerdem musst du auf Ransomware in Form eines Pop-ups oder einer E-Mail achten. Du erhältst zum Beispiel eine E-Mail, dass du etwas gewonnen hast, und bevor du es merkst, bist du Opfer böser Absichten geworden. Auch bei sogenannten Phishing-Mails kannst du dich leicht täuschen lassen. Überprüfe bei der E-Mail deiner Bank immer, ob die E-Mail-Adresse stimmt. Die Rabobank verwendet wahrscheinlich nicht rabo419@hotmail.com, um mit ihren Kunden zu kommunizieren.

Wenn du übermäßig viele Pop-ups erhältst, ist es ratsam zu überprüfen, ob ungewollt unbekannte Anwendungen auf deinem Computer installiert sind. Wenn ja, entferne diese sofort. Du kannst auch einen Adblocker installieren.

Das Risiko einer Infektion besteht übrigens nicht nur, wenn du mit dem Internet verbunden bist. Auch ein einfacher USB-Stick kann die Quelle erheblicher Probleme sein. Öffne daher niemals einfach einen unbekannten USB-Stick an deinem Computer.

Sei nicht nachlässig mit Passwörtern und zusätzlicher Sicherheit

Viele Webseiten, Cloud-Lösungen und Programme bieten zusätzliche Sicherheitsoptionen. Neben deinem vertrauten Passwort kannst du die Zwei-Schritt-Verifizierung oder die Zwei-Faktor-Authentifizierung nutzen. Die Zwei-Schritt-Verifizierung besteht beispielsweise aus einem Passwort + einem Code, der per SMS gesendet wird. Die Zwei-Faktor-Authentifizierung bedeutet, dass du Zugang erhältst mit einer Kombination aus etwas, das du weißt (wie ein Passwort), etwas, das du hast (wie ein Mobiltelefon) oder etwas, das du bist (wie ein Fingerabdruck). Sei nicht nachlässig, wenn diese Möglichkeit angeboten wird, und nutze sie immer.

Lerne, wie du weniger Risiko eingehst

Investiere von Zeit zu Zeit etwas Zeit in die Aktualisierung deines Wissens über Online-Sicherheit. Es kostet oft nicht mehr als eine Stunde, um über mögliche Gefahren und zusätzliche Sicherheitsmaßnahmen zu lernen, während du als unaufmerksames Opfer innerhalb einer Sekunde alles verlieren kannst.