Hast du sie dabei? Egal, wohin du gehst? Und gibst du sie jedem, mit dem du ein nettes Gespräch geführt hast? Visitenkarten. Manche finden sie schrecklich. Für andere sind sie ein Symbol für Professionalität. Aber wie relevant sind sie noch im Jahr 2018? Freelancer.at hat einige ihrer Freelancer befragt, um eine Antwort auf diese drängende Frage zu erhalten.
Was sagt eine Visitenkarte aus?
An einer Visitenkarte lässt sich sofort viel ablesen. Wie ist zum Beispiel die Qualität des Papiers? Dickes oder dünnes Papier? Glänzend oder recycelt? Und wenn du dann genau hinsiehst: Wie sieht das Design aus? Beidseitig bedruckt und ansprechend gestaltet? Oder offensichtlich an einem regnerischen Tag selbst in Word erstellt? Die Visitenkarte bleibt nach wie vor ein wichtiger Maßstab für Professionalität.
Wo bewahrst du Visitenkarten auf?
Obwohl der Austausch von Visitenkarten nach wie vor als wichtiger Moment gilt, wird die erhaltene Visitenkarte nicht immer lange aufbewahrt. Viele Menschen digitalisieren die Visitenkarte, indem sie ein Foto davon machen oder die andere Person auf LinkedIn oder anderen sozialen Medien suchen. Einige wenige haben immer noch den traditionellen Ordner mit Visitenkarten im Büro.
Was sind die Anforderungen an eine Visitenkarte?
Eine Visitenkarte hat oft zwei klare Ziele: Sie muss auffallen und sie muss klar sein. Verrückte Schriftarten oder fluoreszierende pinke Buchstaben fallen zwar auf, aber sie machen es nicht klarer. Auch die Form und die Größe der Karte sind wichtig. Sie sollte nicht zu groß sein und leicht in deine Hosentasche oder Geldbörse passen.
In welchen Situationen gibst du eine Visitenkarte?
Ein kleiner Schuss ins Schwarze, aber potenzielle Geschäftspartner, Auftraggeber und Auftragnehmer tauschen nach wie vor Visitenkarten aus. Manche Menschen geben einfach jedem eine Visitenkarte, unabhängig davon, ob es geschäftlich interessant ist oder nicht. Die Visitenkarte bleibt eine einfache, unkomplizierte Möglichkeit, Informationen auszutauschen. Auch am Samstagabend in der Kneipe zum Beispiel.
Warum eine Visitenkarte geben und nicht direkt auf LinkedIn vernetzen?
Nicht alle Berufsgruppen sind gleich aktiv auf LinkedIn, und insbesondere wenn Verbraucher deine Kunden sind, ist die Visitenkarte nach wie vor attraktiver. Viele Freelancer empfinden die Visitenkarte zudem als einfacher als die digitale Variante. Außerdem sagen einige, dass sie digitale Kontakte schneller vergessen. Diese Karte wirst du früher oder später wiedersehen, was dich an das Unternehmen erinnert, während die digitale Welt so groß ist, dass dort jeder verschwindet.
Dieses Artikel wurde ermöglicht durch Sabine van der Stadt, Murk Feitsma und Tim Meijer