Als Freelancer bist du dein eigener Chef. Du entscheidest selbst, wann und wo du arbeitest, was dir viel Freiheit gibt. Doch diese Freiheit kann auch zu Ablenkungen und einem Verlust der Konzentration führen. Dies kann zu verpassten Fristen und weniger produktiven Stunden führen, was nachteilig für dein Unternehmen ist. Um erfolgreich zu sein, ist es wichtig, produktiv zu bleiben. Glücklicherweise gibt es verschiedene Methoden, die dich dabei unterstützen können.

Selbst verantwortlich sein

Als Unternehmer trägst du selbst die Verantwortung. Niemand hält dich auf Trab oder sorgt sich, wenn du nicht optimal arbeitest. Du bist derjenige, der den Kurs bestimmt. Es ist verlockend, es ruhiger angehen zu lassen, aber sei dir bewusst, dass Stunden ohne Produktivität keine Einnahmen bringen. Das wirst du letztendlich in deinem Geldbeutel merken. Das Leben eines Freelancers unterscheidet sich stark von dem eines Angestellten, der am Ende des Monats einfach sein Gehalt erhält, unabhängig von seiner Produktivität.

Erstelle eine To-do-Liste

Struktur ist für Freelancer essenziell. Zeitmanagement hilft dir, Prioritäten zu setzen und Aufträge realistisch zu planen. Eine To-do-Liste ist dabei ein nützliches Hilfsmittel, um organisiert zu bleiben. Du musst nicht ständig überlegen, was du tun musst. Ob du deine Liste auf Papier, in einer App oder auf deinem Computer führst: Du erhältst sofort einen Überblick über deine Aufgaben für den Tag und die kommenden Wochen. Wenn deine Planung droht, eng zu werden, kannst du rechtzeitig gegensteuern.

To-do-Liste für kurze und lange Frist

Es ist ratsam, zwei Listen zu verwenden: eine für die kurzfristigen und eine für die langfristigen Aufgaben. Auf der kurzfristigen Liste notierst du Aufgaben für heute und morgen, sortiert nach Dringlichkeit. Nicht alles kann gleichzeitig erledigt werden, also bestimme, was am wichtigsten ist. Beginne zum Beispiel mit Aufgaben, die du gerne aufschiebst: Wenn du sofort damit anfängst, hast du sie schnell erledigt, und das gibt dir Ruhe. Auf der langfristigen Liste stehen deine Projekte und die Schritte, die du noch unternehmen musst.

Halte deine Arbeitsstunden fest

Eine Stundenerfassung ist nicht nur wichtig, wenn du nach Stunden abrechnest, sondern auch um deine eigene Produktivität zu messen. Besonders wenn du von zu Hause aus arbeitest, können die Tage gleich aussehen. Mit einer guten Stundenerfassung siehst du genau, wie viel du gearbeitet hast und wie lange bestimmte Aufgaben dauern. Dies hilft dir, einen realistischen Zeitplan für zukünftige Aufträge zu erstellen und ein Angebot zu erstellen. Es gibt verschiedene Apps und Online-Vorlagen, um deine Stunden einfach festzuhalten.

Arbeite während der Bürozeiten

Ein großer Vorteil des Freelancens ist die Freiheit, deinen eigenen Tagesablauf zu bestimmen. Dennoch ist es ratsam, eine feste Routine beizubehalten und während der Bürozeiten zu arbeiten. Kunden erwarten oft Kontakt und Ergebnisse innerhalb dieser Zeiten. Wenn du rechtzeitig anfängst, behältst du eine gesunde Arbeitsstruktur und verhinderst Probleme.

Schiebe Aufträge nicht auf

Wenn du denkst, dass du unter Druck besser arbeitest, läufst du Gefahr, Fristen zu verpassen, insbesondere wenn unerwartete Dinge dazwischenkommen. Das ist nachteilig für deine Kundenbeziehungen. Beginne daher rechtzeitig mit deinen Aufträgen und arbeite möglichst während der Bürozeiten. Wenn nötig, nutze deine Abende oder Wochenenden, um etwas abzuschließen. Ein strukturierter Arbeitstag sorgt für weniger Stress und mehr Zufriedenheit. Bleibe außerdem auf dem Laufenden in deinem Fachgebiet, um als Unternehmer erfolgreich zu bleiben.