Du hast derzeit einen Vollzeitjob und möchtest als Freelancer starten. Natürlich möchtest du so schnell wie möglich vollzeit freelancen. Es scheint verlockend, sofort deinen festen Job zu kündigen, besonders wenn du ihn völlig leid bist. Dennoch ist es ratsam, noch etwas zu warten. In diesem Artikel besprechen wir die Vor- und Nachteile der Kombination von Vollzeitjob und Freelance-Arbeit.

Risikoloses Entdecken, ob Freelancen etwas für dich ist

Der größte Vorteil des Freelancens neben einem festen Job ist, dass du ohne viel Risiko herausfinden kannst, ob Freelancen wirklich zu dir passt. Du behältst die Sicherheit eines festen Gehalts, Urlaubsgeld und Urlaubstage, was viel Stress vermeidet. So kannst du in Ruhe sparen und ein finanzielles Polster aufbauen. Gleichzeitig arbeitest du an einem Kundenstamm und einem Auftragsportfolio, führst Aufträge aus und lernst viel in der Praxis. Wenn du schließlich zum Vollzeitfreelancen wechselst, beherrschst du die Grundlagen und hast bereits wichtige Schritte in Richtung eines erfolgreichen eigenen Unternehmens unternommen.

Deinen aktuellen Job als Sprungbrett nutzen

Je nach deiner aktuellen Branche und dem Freelancen, das du machen möchtest, kannst du deinen festen Job als Sprungbrett nutzen. Während deiner Arbeit kannst du prüfen, ob es Kontakte gibt, die potenzielle zukünftige Kunden werden könnten. Achte jedoch darauf: Manchmal erlaubt eine Wettbewerbsvereinbarung nicht, Kundenstämme für eigene Zwecke zu nutzen.

Freie Zeit wird knapp

Neben den Vorteilen gibt es auch Nachteile bei der Kombination von Freelancen und einem Vollzeitjob. Es kostet viel Freizeit: Abende, Wochenenden und andere Momente widmest du Freelance-Aufträgen. Du stehst vor Herausforderungen, musst Dinge klären und ehe du dich versiehst, ist die Zeit vorbei. Eine gute Balance zu finden, ist schwierig. Überlege daher sorgfältig, wie viel Arbeit du bewältigen kannst, und konzentriere dich auf Produktivität.

Bewusst Freizeit einplanen

Stelle sicher, dass du immer Zeit für dich selbst reservierst, zum Beispiel einen freien Freitagabend oder ein Wochenende. Sollte ein Freelance-Auftrag wirklich dringend sein, kannst du diese freien Momente nutzen, um ihn abzuschließen. Diese Freizeit wirkt wie ein Sicherheitsventil und reduziert den Druck. Vermeide es, deinen Schlaf zu opfern oder dich krank zu melden. Wenn du merkst, dass du in Versuchung gerätst, ist das oft ein Zeichen, dass du dir zu viel aufgeladen hast.

Freelancen während der Arbeitszeit? Lass es!

Es kann verlockend sein, während der Arbeitszeit etwas für dich selbst zu tun: ein wichtiges Telefonat führen oder eine E-Mail während der Mittagspause senden. Auch wenn es harmlos erscheint, ist Freelancen während der Arbeitszeit nicht in Ordnung. Dies ist ein heikles Thema bei der Kombination von Vollzeitjob und Freelancen und kann unangenehme Folgen haben.

Sei offen über deine Situation gegenüber Auftraggebern

Die Zeit von neun bis fünf ist für deinen festen Job gedacht. Nicht jeder möchte außerhalb der Bürozeiten noch arbeiten. Um zu vermeiden, dass du heimlich Telefonate führen oder deine private E-Mail überprüfen musst, informiere deine Auftraggeber von Anfang an über deinen Vollzeitjob. Sei ehrlich über deine begrenzte Verfügbarkeit, erstelle einen Zeitplan und vereinbare realistische Fristen. Auch wenn Auftraggeber möglicherweise weniger Flexibilität erwarten, bringt dir das weniger Stress. Wenn du dennoch manchmal tagsüber Freelance-Arbeit erledigen musst, bespreche die Möglichkeiten mit deinem Arbeitgeber.

Mit Leidenschaft kommst du weit

Wie auch immer du es betrachtest, als Freelancer neben einem Vollzeitjob zu starten, erfordert harte Arbeit. Am Ende des Tages hast du vielleicht wenig Energie übrig, um dich auf Freelance-Arbeit zu konzentrieren. Die Kombination von Freelancen mit einem Teilzeitjob ist oft besser durchzuhalten. Aber wenn du Leidenschaft für dein Fachgebiet hast, kommst du weit. Du siehst Freelance-Aufträge dann nicht als Arbeit, sondern als Hobby. Es macht dir nichts aus, all deine freien Stunden darin zu investieren, weil du weißt, wofür du es tust.